Aufbauhöhe
Entscheidend ist, wie viel Höhe zwischen dem vorhandenen Untergrund und der fertigen Oberfläche zur Verfügung steht. Gerade bei älteren Bädern kann dieser Platz begrenzt sein.
Was bei einer bodengleichen Dusche im Bestand zu beachten ist.
Bei einer Badsanierung ist eine bodengleiche Dusche häufig möglich. Ob sich der Duschbereich tatsächlich ohne erhöhte Schwelle ausführen lässt, hängt jedoch von den baulichen Voraussetzungen ab.
Wichtig sind insbesondere die verfügbare Aufbauhöhe, die Lage des Abwasseranschlusses und das notwendige Gefälle zum Ablauf.
Ziel ist ein möglichst komfortabler Duschbereich, bei dem Funktion, Entwässerung und Fliesenbild aufeinander abgestimmt sind.
Design, Format und Oberfläche lassen sich in der Fliesenausstellung einfach vergleichen.
Die Wahl der passenden Fliese ist häufig der unkomplizierteste Teil der Planung. Unterschiedliche Farben, Formate und Oberflächen ermöglichen eine individuelle Gestaltung der neuen Dusche.
Neben der Optik ist insbesondere die Sicherheit wichtig. Eine ausreichende Rutschhemmung, beispielsweise der Bewertungsgruppe R10, ist dabei ein wichtiges Auswahlkriterium. Welche Fliese geeignet ist, hängt auch von der konkret vorgesehenen Nutzung ab.
Viele Fliesen sind bei uns direkt ab Lager verfügbar. So kann die Auswahl der Oberfläche frühzeitig mit der technischen Planung abgestimmt werden.
mehr zu Fliesen mit Rutschhemmung →Vor der Entscheidung für eine bestimmte Duschlösung müssen die vorhandenen baulichen Voraussetzungen geprüft werden.
Entscheidend ist, wie viel Höhe zwischen dem vorhandenen Untergrund und der fertigen Oberfläche zur Verfügung steht. Gerade bei älteren Bädern kann dieser Platz begrenzt sein.
Die Lage und Höhe des vorhandenen Abwasseranschlusses beeinflussen, wo und wie sich der neue Duschablauf anschließen lässt. Der tatsächliche Bestand ist häufig erst nach dem Öffnen des Bodens erkennbar.
Das Wasser muss zuverlässig zum Ablauf geführt werden. Dafür ist ein entsprechendes Gefälle erforderlich, das bei der Planung des Bodenaufbaus berücksichtigt werden muss.
Die Wahl des Ablaufs beeinflusst die erforderliche Aufbauhöhe, die Fliesenverlegung und die spätere Nutzung der Duschfläche.
Ein Punktablauf befindet sich typischerweise mittig oder etwas versetzt innerhalb der Duschfläche. Das Wasser wird aus mehreren Richtungen zum Ablauf geführt.
Die Gefällewege sind bei einem zentral angeordneten Ablauf vergleichsweise kurz und das spart zusätzlich Aufbauhöhe ein. Allerdings sind bei großformatigen Fliesen entsprechende Zuschnitte erforderlich, deren Fugen im Belag sichtbar sind.
Auch bei der Nutzung mit einem Rollstuhl kann diese Anordnung Vorteile bieten. Bei entsprechender Planung lässt sich der zentrale Bewegungsbereich so gestalten, dass der Rollstuhl auf einer möglichst ebenen beziehungsweise nur gering geneigten Fläche bewegt werden kann.
Eine Linienentwässerung wird typischerweise wandnah eingebaut. Das Wasser wird über eine geneigte Fläche in Richtung der Entwässerungsrinne geführt.
Da sich die Rinne am Rand der Duschfläche befindet, ist der Gefälleweg häufig länger als bei einem zentralen Punktablauf. Dadurch wird für eine Entwässerungsrinne meist mehr Aufbauhöhe benötigt.
Ein Vorteil ist die Möglichkeit, die Duschfläche mit einem gleichmäßigen Gefälle in einer Richtung auszuführen. Das erleichtert häufig die Verlegung großformatiger Fliesen.
Unser Tipp
Dezente Entwässerung über die gesamte Duschbreite. Eine interessante Lösung für eine zurückhaltend gestaltete Dusche.
Mehr zur KERDI-LINE-VARIO COVE 34 →Welche Entwässerung sich am besten eignet, hängt von den baulichen Voraussetzungen, dem gewünschten Fliesenformat und der späteren Nutzung ab.
Bei einer Sanierung mit geringer verfügbarer Aufbauhöhe kann ein zentraler Punktablauf Vorteile bieten. Bei der Gestaltung mit großformatigen Fliesen kann dagegen eine wandnahe Linienentwässerung besonders interessant sein.
Wichtig ist, Ablaufposition, Gefälle, Fliesenformat und die Anforderungen an die Nutzung bereits bei der Planung aufeinander abzustimmen.
Auch der Umfang der Sanierung beeinflusst, welche technischen Möglichkeiten sich bei einer bodengleichen Dusche bieten.
Bei einer Teilsanierung bleiben große Teile des bestehenden Bades erhalten. Das kann Zeit und Kosten sparen, stellt aber besondere Anforderungen an die Planung der neuen Dusche.
Die neue Duschfläche muss in den vorhandenen Bodenaufbau und die bestehende Badsituation integriert werden. Dabei ist zu prüfen, welche Bauteile erhalten bleiben können und wo Anpassungen notwendig sind.
Besonders wichtig sind im Detail die Abdichtungsmaßnahmen zwischen dem neuen Duschbereich und den vorhandenen Flächen.
Eine Teilsanierung erfordert daher eine genaue Prüfung des Bestands und eine sorgfältige Planung der notwendigen Arbeitsschritte.
Unser Tipp
Wenn der vorhandene Fliesenbelag erhalten bleiben soll, kann eine Verlegung auf den bestehenden Fliesen unter bestimmten Voraussetzungen eine Möglichkeit sein. Entscheidend sind unter anderem die Tragfähigkeit des Untergrunds und der Zustand des alten Belags.
Mehr zum Verlegen von Fliese auf Fliese →Bei einer vollständigen Badsanierung können Bodenaufbau, Leitungsführung und Abdichtung von Anfang an aufeinander abgestimmt werden.
Dadurch bestehen bessere Möglichkeiten, den Ablauf passend zu positionieren, notwendige Höhen auszugleichen und die einzelnen Arbeitsschritte sinnvoll aufeinander abzustimmen.
Viele technische Fragen lassen sich bereits während der Planung klären, bevor die neuen Fliesen verlegt werden.
Unser Tipp
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Mehr zu BEKOTEC und DITRA-HEAT →Gute Gestaltung entsteht aus dem Zusammenspiel von Fliesen, Details und den passenden Materialien. Entdecken Sie weitere Themen rund um Ihr Bad.
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Wir beraten Sie bei der Auswahl passender Fliesen für Ihr Bad und helfen Ihnen, Gestaltung, Nutzung und die Anforderungen Ihres Sanierungsvorhabens aufeinander abzustimmen. Ausgewählte Fliesen sind direkt aus unserem Lagerprogramm verfügbar.
Fliesenhandel Franz Aschauer
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