Fliesenformat
Mit zunehmendem Format steigen die Anforderungen an Untergrund, Kleberbett und Verarbeitung. Großformate benötigen deshalb besondere Aufmerksamkeit bei der Auswahl des Verlegemörtels.
Was die Kennzeichnung bedeutet und worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt.
Feinsteinzeug nimmt nur sehr wenig Wasser auf und stellt deshalb besondere Anforderungen an den Verlegemörtel. Entscheidend sind dabei nicht nur die Fliese, sondern auch Format, Untergrund und Einsatzbereich.
Für viele Anwendungen kommen zementäre Flexmörtel mit hoher Haftfestigkeit und ausreichender Verformbarkeit infrage. Häufig bildet ein Klebemörtel der Klasse C2 S1 oder höher eine geeignete Grundlage.
Welche Ausführung tatsächlich passt, hängt jedoch von der gesamten Verlegesituation ab.
Die Kennzeichnung beschreibt geprüfte Eigenschaften des Klebemörtels.
C steht für einen zementären Klebemörtel. C2 bezeichnet eine erhöhte Haftfestigkeit.
S1 beschreibt die Verformbarkeit des Mörtels. Weitere Kennzeichnungen wie T, E oder F geben zusätzliche Eigenschaften an, etwa reduziertes Abrutschen, verlängerte offene Zeit oder schnelle Erhärtung.
Die Kennzeichnung ist damit eine wichtige Orientierung – sie ersetzt aber nicht die Betrachtung der konkreten Verlegesituation.
Ein Fliesenkleber muss zur gesamten Verlegesituation passen. Entscheidend sind unter anderem Format, Untergrund, Einsatzbereich und Verarbeitung.
Mit zunehmendem Format steigen die Anforderungen an Untergrund, Kleberbett und Verarbeitung. Großformate benötigen deshalb besondere Aufmerksamkeit bei der Auswahl des Verlegemörtels.
Estrich, Beton, Altbelag oder andere Untergründe können unterschiedliche Anforderungen an den Kleber und den gesamten Aufbau stellen.
Im Außenbereich wirken zusätzlich Feuchtigkeit, Temperaturwechsel und Frost auf den Fliesenaufbau ein.
Offene Zeit, Konsistenz, Verarbeitungszeit und Erhärtung beeinflussen, wie sicher und zuverlässig ein Produkt auf der Baustelle verarbeitet werden kann.
Die Eigenschaften eines Klebemörtels werden unter definierten Prüfbedingungen ermittelt. Auf der Baustelle sind die Bedingungen jedoch nicht immer konstant.
Untergrund, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Saugfähigkeit und Verarbeitung können die tatsächliche Anwendung beeinflussen.
Deshalb sollte nicht nur die Klassifizierung betrachtet werden, sondern immer der gesamte Aufbau. Gerade bei großen Formaten, schwierigen Untergründen oder Außenbereichen können Produkte mit entsprechenden Verarbeitungseigenschaften und Reserven sinnvoll sein.
Für viele Anwendungen setzen wir auf Flexmörtel mit breitem Einsatzspektrum und guten Verarbeitungseigenschaften.
Gerade bei unterschiedlichen Formaten und Untergründen bevorzugen wir Produkte, die sich in der täglichen Verarbeitung bewährt haben.
Dazu gehören unter anderem Codex Power CX 3, Codex Power CX 7 und Codex Power RX 4 Ultra.
Welches Produkt für Ihre konkrete Anwendung geeignet ist, hängt jedoch von Fliese, Format, Untergrund und Einsatzbereich ab.
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Fliesenhandel Franz Aschauer
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